Gemmologie-Glossar

Hydrothermale Lösung

Heiße, mineralreiche Flüssigkeiten können Kristalle in Gesteinsklüften wachsen lassen. Technische Verfahren ahmen solche Bedingungen nach.

Facettierter Quarz als Beispiel kristallinen Wachstums
Eigene Aufnahme aus dem freigegebenen NaturalGems-Bildbestand.
Natürlich
Mineralbildung aus heißen Lösungen
Technisch
kontrolliertes Kristallwachstum
Deklaration
synthetische Entstehung klar benennen

Heiße, mineralreiche Flüssigkeiten können Kristalle in Gesteinsklüften wachsen lassen. Technische Verfahren ahmen solche Bedingungen nach.

In der Natur

Wasser löst bei hoher Temperatur und hohem Druck Mineralbestandteile. Beim Abkühlen oder bei Druckänderung können diese Stoffe in Klüften und Hohlräumen kristallisieren.

Im Labor

Hydrothermale Synthese wird beispielsweise für Quarz und Smaragd eingesetzt. Das Ergebnis ist kein Imitat, sondern ein synthetischer Kristall mit im Wesentlichen entsprechender Zusammensetzung, der klar als synthetisch bezeichnet werden muss.